Sozialversicherungsausweis.

Jeder Arbeitnehmer, der versicherungspflichtig ist, bekommt von seinem Rentenversicherer einen Sozialversicherungsausweis. Dieses wichtige Dokument wird immer dann benötigt, wenn der Beschäftigte seine Sozialversicherungsnummer angeben muss, oder wenn er Sozialleistungen beantragt (Arbeitslosengeld).

Früher musste der Sozialversicherungsausweis bei bestimmten Berufsgruppen ständig mitgeführt werden. Das ist heute nicht mehr notwendig, so dass er bei den wichtigen Rentenunterlagen aufbewahrt werden sollte.

Personen, die in bestimmten Wirtschaftszweigen arbeiten, müssen heute ständig ihren Personalausweis, Pass, oder Ausweisersatz mit führen und auf Verlangen den Zollbehörden vorlegen können. Die Arbeitgeber müssen ihre Beschäftigten darüber schriftlich belehren. Hier war früher der Sozialversicherungsausweis erforderlich.

Wenn Arbeitnehmer aus dem Ausland nach Deutschland entsandt werden, müssen sie bei einer gesetzlichen Krankenkasse ihrer Wahl ein entsprechendes Dokument beantragen.
Deutsche Arbeitnehmer, die in anderen Ländern arbeiten, sollten immer genau prüfen, ob sie weiter im Netz der Sozialversicherung eingebunden sind, oder das selbst tun müssen.

Was beinhaltet der Sozialversicherungsausweis?

Jeder Sozialversicherungsausweis enthält den Vornamen, Familienamen (auch Geburtsnamen), und die Rentenversicherungsnummer des Inhabers. Weitere Angaben sind nicht enthalten.

Der Sozialversicherungsausweis ist auch der Nachweis, dass der Inhaber in das System der Sozialversicherungen eingebunden ist.
Zur Sozialversicherung gehören in Deutschland die Zweige Krankenversicherung, Unfallversicherung, Rentenversicherung, Pflegeversicherung und Arbeitslosenversicherung.

Die Beiträge werden in der Regel von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gemeinsam entrichtet und orientieren sich bis zu einer bestimmten Beitragsbemessungsgrenze am Bruttolohn des Arbeitnehmers.
Die Unfallversicherung wird in den meisten Fällen durch die Unternehmen bezahlt.

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Zusätzlich private Absicherung ist dringend erforderlich

Die einzelnen Zweige der Sozialversicherung beinhalten in der Regel eine Basisabsicherung, die besonders bei der Rente und der Pflegeversicherung im Alter immer weniger den Erfordernissen entspricht.

Besonders in diesen Zweigen ist rechtzeitige private zusätzliche Vorsorge notwendig. Dazu gibt es von Staat geförderte Modelle (z.B. Riester Rente), die jeder abschließen sollte.

Doch auch eine zusätzliche private Unfallversicherung, oder bestimmte Zusatzleistungen bei der Krankenversicherung können im Leistungsfall hilfreich sein.

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